Interessieren sich für die faszinierenden Eigenschaften von Omega-3-Fettsäuren und wie sie mehr Energie und Gesundheit liefern können? Dann lesen Sie hier, was Omega-3-Fettsäuren sind, wofür sie wichtig sind, bei welchen Beschwerden sie helfen können und welches Produkt wir empfehlen!
Was sind Omega-3-Fettsäuren?
Omega-3-Fettsäuren sind für unseren Körper und Stoffwechsel sowie Entzündungsprozesse und daher für unsere Gesundheit essentiell. Essentiell bedeutet, dass unser Körper es nicht selbst herstellen kann und wir es über die Nahrung aufnehmen müssen. Gute Quellen sind fetter Fisch, Walnüsse, Chia- und Leinsamen.
Welche Formen von Omega 3 gibt es?
Es gibt etwa 130 Arten von Omega-3-Fettsäuren, die bekanntesten sind ALA, EPA und DHA. EPA und DHA sind marine Fettsäuren, die in fettem Fisch oder Algen stecken. ALA ist eine pflanzliche Fettsäure in Chia-/Leinsamen oder Walnüssen.
Über EPA und DHA sind vielfältige gesundheitliche Vorteile aus wissenschaftlichen Studien bekannt und die aktuelle Studienlage zeigt immer deutlicher, dass EPA und DHA – vor allem durch ihre entzündungshemmende und schützende Wirkung von Herz und Gehirn – einen großen, positiven Einfluss auf unsere Gesundheit haben kann.
ALA
ALA, auch Alpha-Linolensäure genannt, ist entzündungshemmend und für unseren Körper der Vorläufer von EPA und DHA: unser Körper wandelt einen kleinen Teil des ALAs in EPA (4-20%) und DHA (0,5-4%) um.
Obwohl ALA gute Eigenschaften besitzt, erreicht es nicht die Wirkungen von EPA und DHA, die in unsrem im Körper besondere Funktionen übernehmen.
EPA
Über EPA – kurz für Eicosapentaensäure – sind viele gesundheitliche Vorteile von EPA bekannt. Einer der wichtigsten ist die entzündungshemmende und herzschützende Wirkung. Somit ist EPA ein gutes Mittel, um chronische, niedriggradige Entzündungen zu lindern und zu bekämpfen. Diese Entzündungen sind häufig die Ursache für Beschwerden wie Gelenk-, Kopf-, und Muskelschmerzen oder Müdigkeit.
DHA
DHA – kurz für Docosahexaensäure – besitzt eine besondere Struktur: sie sorgt für die optimale Flexibilität unserer Zellwände (wodurch es Bluthochdruck senken kann) und wirkt als essentieller Stoff in unserem Gehirn. Unser Gehirn besteht aus fast 60% Fett, wovon DHA einen großen Teil ausmacht. Somit ist DHA essentiell für unsere Gehirnfunktion. Ein zu niedriger DHA-Spiegel (sowie ein B-Vitamin-Mangel) wurde in klinischen Studien mit einem erhöhten Risiko für Alzheimer und Demenz assoziiert; gesunde Spiegel von DHA wurden mit verbesserten kognitiven Fähigkeiten und Sehvermögen in Verbindung gebracht.
Warum sind EPA und DHA so wichtig?
Unser Körper besteht aus etwa 33 Billionen Zellen. Funktionieren diese nicht optimal, führt das zu gesundheitlichen Beschwerden.
Jede Zelle besteht aus einem Kern und einer Wand (auch Zellmembran genannt). Nährstoffe gelangen durch die Membran in die Zelle und Abfallprodukte verlassen sie. Diese Zellwand besteht unter anderem aus Omega-6- und Omega-3-Fettsäuren. Wenn zu viel Omega-6 und zu wenig Omega-3 vorhanden ist, wird die Zellwand weniger flexibel. Dadurch gelangen Nährstoffe schwerer in die Zelle und Abfallprodukte können schlechter wieder aus ihr gelangen. Dadurch verschlechtert sich die Funktion der Zelle und diese entzündet sich. Das Problem: Der Körper produziert Entzündungen, verfügt aber nicht über genügend Omega-3-Fettsäuren, um diese zu bekämpfen. Daraus resultieren Beschwerden wie chronische Erschöpfung, chronische Krankheiten, Sehnen- und Muskelprobleme, Arthrose und die Verschlimmerung entzündlicher Erkrankungen wie Rheuma und Morbus Crohn (Simopoulos, 2002).
Wie viel EPA und DHA brauche ich?
Da die Aufnahme von Omega-3-Fettsäuren von Person zu Person unterschiedlich ist, ist der Bedarf an EPA und DHA individuell. Daher ist das Testen des Omega-3-Spiegels entscheidend, mit dem ein Mangel festgestellt werden kann.
Durch eine Blutuntersuchung der Fettsäuren in der Zellwand der roten Blutkörperchen werden verschiedene Werte erstellt. Der Omega3-Index (Harris & Von Schacky, 2004) ist hier zentral, da er als Indikator für unsere Herzkreislauf- und Gehirngesundheit etc. dient. Das besondere ist, dass die Messung der Fettsäuren im roten Blutkörperchen repräsentativ für alle weiteren Zellarten im Körper ist. Das heißt, wenn Ihr Omega-3-Index zu niedrig ist, sind nicht nur Ihre roten Blutkörperchen mit EPA und DHA unterversorgt, sondern Ihr ganzer Körper! Der Zielbereich des Index liegt bei 8-12%, sodass ein Spiegel unter 8% und insbesondere unter 4% ein Mangel bedeutet. Mehr Informationen über den Omega-Index gibt es in einem Übersicht verschaffenden Artikel von Herrn Von Schacky aus dem Internisten “Verwirrung um die Wirkung von Omega-3-Fettsäuren”.
Warum haben viele Menschen einen Mangel?
Omega-3 und Omega-6 sind Gegenstücke zueinander und konkurrieren in unserem Körper. Zu viel Omega-6 verursacht oder verstärkt Entzündungen und Omega-3 bewirkt das Gegenteil: Es lindert aktiv diese und verhindert zukünftige Entzündungen. Beide Fettsäurearten ist wichtig und essentiell für den Körper, müssen aber im Gleichgewicht sein. Omega-6 ist in vielen Arten von raffinierten Pflanzenölen enthalten wie Rapsöl oder Sonnenblumenöl. Natives Olivenöl hingegen enthält vor allem Omega-9-Fettsäuren, die gesundheitliche Vorteile haben. In vielen Fertigprodukten sind große Mengen an Omega-6-Fettsäuren enthalten. Die marinen Omega-3-Fettsäuren EPA und DHA hingegen nehmen wir aktiv nur über Fisch auf.
Zu viel Omega-6 und zu wenig Omega-3 führen zu einem starken Ungleichgewicht, was erklärt, warum so viele Menschen einen Omega-3-Index unter 4% besitzen.
Vorteile von Omega-3
- Verbesserung von Gehirnfunktion und Sehvermögen (DHA)
- verbesserte Herz-Kreislauf-Gesundheit
- verbesserter Triglyceridspiegel (Blutfett)
- verbessern zu hohen Blutdrucks
- Verbesserter Cholesterinspiegel
- Entzündungshemmung und -bekämpfung durch Herstellung sog. SPM’s
- optimales Entwicklung von Kindern (insbesondere deren Gehirn) – (Morton et al., 2019)
- Reduzierung von DNA-Schäden, oxidativem Stress und dem Alterungsprozess – (Kiecolt-Glaser et al., 2013)
Wobei kann Omega-3 helfen?
- Herz-Kreislauf-Erkrankung (Harris & Von Schacky, 2004)
- chronische Entzündungen: Rückenschmerzen, rheumatoide Arthritis, …
- chronische Müdigkeit
- Herz und Blutgefäßprobleme: Bluthochdruck, Arteriosklerose, Schlaganfall, Atherothrombose,
- Übergewicht, Typ 2 Diabetes
- Allergien: Heuschnupfen, Asthma, Nahrungsmittelunverträglichkeiten
- Darmerkrankungen: Reizdarmsyndrom, Morbus Crohn oder Colitis ulcerosa
- Hautprobleme wie Akne, Ekzeme und Psoriasis
- Lungenprobleme: Asthma, COPD und Long-COVID
- kognitive Beschwerden wie Gedächtnisverlust oder chronische Kopfschmerzen
Welches Produkt empfehlen wir?
Wichtig ist unserer Expertise und Erfahrung nach die Einnahme eines hochwertigen Fischöls über mindestens 4 Monate, da es solange dauert, bis alle roten Blutkörperchen ausgetauscht werden. Wir arbeiten zusammen mit Eqology, da wir von dessen Fischöl überzeugt sind. Welche Aspekte für ein gutes Produkt sorgen, haben wir in unserem Blog über Fischölqualität zusammengetragen.
Eqology ist ein norwegisches Unternehmen, das mit großem Erfolg danach strebt, das hochwertigste und nachhaltigste Fischöl zu produzieren.
Bei dem Eqology-Konzept beginnt man mit einer Blutuntersuchung am Anfang und führt eine weitere nach 4 Monaten durch. So weiß man genau, wie sich der Omega-3-Index verändert und ob man gegebenenfalls neben der erhöhten Omega-3-Zufuhr noch die Omega-6-Zufuhr herunterfahren muss.
Wenn Sie Ihre Gesundheit erheblich verbessern möchten und nicht 2- bis 3-mal die Woche fetten Fisch essen möchten, empfehlen wir, das Eqology-Öl auszuprobieren!
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zitierte Studien:
Harris, W. S., & Von Schacky, C. (2004). The Omega-3 Index: A new risk factor for death from coronary heart disease? Preventive Medicine, 39(1), 212-220. https://doi.org/10.1016/j.ypmed.2004.02.030
Kiecolt-Glaser, J. K., Epel, E. S., Belury, M. A., Andridge, R., Lin, J., Glaser, R., Malarkey, W. B., Hwang, B. S., & Blackburn, E. (2013). Omega-3 Fatty Acids, Oxidative Stress, and Leukocyte Telomere Length: A Randomized Controlled Trial. Brain, behavior, and immunity, 28, 16-24. https://doi.org/10.1016/j.bbi.2012.09.004
Morton, S. U., Vyas, R., Gagoski, B., Vu, C., Litt, J., Larsen, R. J., Kuchan, M. J., Lasekan, J. B., Sutton, B. P., Grant, P. E., & Ou, Y. (2019). Maternal Dietary Intake of Omega-3 Fatty Acids Correlates Positively with Regional Brain Volumes in 1-Month-Old Term Infants. Cerebral Cortex (New York, NY), 30(4), 2057-2069. https://doi.org/10.1093/cercor/bhz222
Simopoulos, A. P. (2002). The importance of the ratio of omega-6/omega-3 essential fatty acids. Biomedicine & Pharmacotherapy, 56(8), 365-379. https://doi.org/10.1016/S0753-3322(02)00253-6
Stark, K. D., Van Elswyk, M. E., Higgins, M. R., Weatherford, C. A., & Salem, N. (2016). Global survey of the omega-3 fatty acids, docosahexaenoic acid and eicosapentaenoic acid in the blood stream of healthy adults. Progress in Lipid Research, 63, 132-152. https://doi.org/10.1016/j.plipres.2016.05.001


