Was macht ein gutes Omega-3-Öl aus?
Das riesige Angebot an Omega-3-Präparaten überwältig schnell. Dieser Artikel klärt, welche Faktoren Fischöl hochwertig machen und dafür sorgen, dass die Vorteile von EPA und DHA optimal genutzt werden.
Konzentration ist nicht alles
Je mehr EPA und DHA in einer Tagesdosis, desto besser. Grundsätzlich ja, aber nicht immer. Denn andere Faktoren beeinflussen die Qualität und Bioverfügbarkeit von Fischöl. Ein hochkonzentriertes Öl kann unter Umständen nicht gut vom Körper aufgenommen werden.
Oxidation – ist mein Öl ranzig?
Eine schnelle Verarbeitung und kühle Lagerung sind für die Fischöl-Qualität wichtig, da Fischöl sehr empfindlich gegenüber Sauerstoff und Hitze ist. Sauerstoff aus der Luft reagiert mit Omega-3-Fettsäuren und das Öl wird ranzig. Dann schmeckt es nicht nur schlecht, sondern ist auch nicht mehr gesund.
Der sog. TOTOX-Wert („Total Oxidation Value“) beschriebt die Frische von Fischöl. Je niedriger dieser Wert ist, desto besser, da das Öl weniger oxidiert ist.
Leider ist dieser Wert für viele Fischöle und Omega-3-Kapseln nicht angegeben. Wir empfehlen Produkte, deren TOTX-Wert unter 6 liegt. Dann ist das Öl frisch und der Körper kann das Öl optimal aufnehmen.
Schadstoffe
Fische, die für Omega-3-Präparate gefangen werden, sind mit Schwermetallen wie Blei belastet. Sie sind für unseren Körper schädlich und sollten gemieden werden. Bei gutem Fischöl sind die Schadstoffe schonend herausgefiltert, sodass die gesunden Bestandteile im Öl bleiben.
Extrakt oder Spektrum
Die meisten Omega-3-Produkte sind hoch konzentriert an EPA und DHA. Das sieht gut aus auf der Verpackung. Aber das Extrakt verringert die Bioverfügbarkeit, also wie gut der Körper das Öl aufnehmen kann.
Ein Fisch besitzt nicht nur die Omega-3-Fettsäuren EPA und DHA, sondern etwa 130 weitere Fettsäuren. Sind sie im Fischöl enthalten, kann der Körper das Fischöl besser aufnehmen.
Wir haben beobachtet, dass die Blutwerte nach Einnahme von Kapseln, die ein Extrakt aus EPA oder DHA sind, nicht im optimalen Wert liegen. Obwohl sie es der Konzentration nach sollten. Es reicht daher nicht, nur die Konzentration von EPA und DHA anzusehen. Wir empfehlen die Fischöle, die noch alle Fettsäuren des Fischs enthalten.
Zusatz: hochwertiges Olivenöl
Die Zugabe von nativem Olivenöl schützt aufgrund seines hohen Antioxidanzien-Gehalts das Fischöl und unseren Körper vor Oxidation und sorgt für eine verbesserte Bioverfügbarkeit der Omega-3-Fettsäuren.

Nachhaltigkeit
Allein für die Fischölproduktion werden jährlich etwa 20 Tonnen Fisch gefangen. Das sind 20% des weltweiten Fischfangs. Der Rest des Fischs zur Fischölproduktion wird zu Fischmehl verarbeitet. Damit werden meist Zuchtfische gefüttert. Dabei ergeben 5kg Fischmehl aus wildem Fisch etwa 1kg Zuchtfisch. Diese Herstellungsmethode ist nicht nachhaltig, da wir auch die Fische aus Wildfang essen könnten, anstatt sie an Zuchtfische zu verfüttern, unter Verlust von 80% der Fischmasse.
Welches Fischöl verwenden wir?
Wir nehmen das Fischöl von Eqology. Es ist nachhaltig, umweltfreundlich und transparent. Denn Eqology gewinnt das Öl aus Resten von Fischen, die Restaurants sowieso fangen. Sie nutzen meist nur die Filets und entsorgen den Rest. Mit Eqoloy wird der ganze Fisch wird verwertet und es entsteht ein hochwertiges und umweltfreundliches Omega-3-Öl, das alle genannten Kriterien erfüllt. Zudem arbeitet Eqology testbasiert. So weiß man sicher, wie sich die Omega-3-Spiegel verbessert, wenn man das Öl nimmt.
